Regionalliga: Rabenschwarzer Tag in Fuldatal

Die Männer des 3defacto Team asc Darmstadt haben beim Teamsprint der Regionalliga Mitte in Fuldatal einen schwarzen Tag erwischt. Das Darmstädter Quartett kam als letzte Mannschaft ins Ziel und wurde anschließend disqualifiziert. Bei regnerischen Bedingungen war es ein Wettkampf zum Vergessen.

Der Teamsprint in Fuldatal stand für das 3defacto Team asc Darmstadt schon zu Beginn unter keinem guten Stern. Die Mannschaft musste einige Ausfälle kompensieren und mit Catalina Lausen musste ein Mitglied der Frauenmannschaft in der Regionalliga die Kohlen aus dem Feuer holen. So ging Clausen zusammen mit Harald Zemke, Christian Morgenstern und Moritz Belmann an den Start. Beim Schwimmen waren die asc-ler noch mittendrin im Rennen. Im Freibad von Fuldatal kamen sie als viertes Team aus dem Wasser. „Leider haben wir es nicht geschafft, zusammen zu bleiben. Dadurch haben wir einige Sekunden verloren“, erklärte Moritz Belmann.

Auf dem Rad entwickelte sich auf Grund der engen Zeitabstände ein spannendes Rennen auf nasser Fahrbahn. Immer wieder wechselten die Mannschaften die Positionen. Doch bei einem dieser Wechsel war Christian Morgenstern nicht aufmerksam genug. Der Darmstädter fuhr zu eng an das vorne liegende Team heran und handelte seiner Mannschaft so eine Zeitstrafe von einer Minute ein. „Das war sehr ärgerlich. Wir haben nicht gut genug kommuniziert“, sagte Belmann.

Auf der Laufstrecke fiel das Darmstädter Quartett weiter zurück. Am Ende kamen sie als letzte der zehn Mannschaften ins Ziel. „Es war ein enttäuschender Wettkampf. Für das kommende Jahr müssen wir uns in der Regionalliga besser aufstellen“, forderte Belmann abschließend. Zum Tagesabschluss wurde das 3defacto Team asc Darmstadt dann auch noch disqualifiziert. Dadurch, dass die Regionalliga Mitte keine eigene Sportordnung hat, gilt die Ordnung der Bundesliga. Dort dürfen keine Frauen an Rennen der Männer teilnehmen. Es war der Schlusspunkt eines rabenschwarzen Tages im Norden Hessens.