IM Frankfurt – erste Langdistanz für Benedikt Heckmann

Schwimmen. Radfahren. Laufen.

IM Frankfurt – erste Langdistanz für Benedikt Heckmann

Dieses Jahr ging Benedikt Heckmann vom 3defacto Team asc Darmstadt beim Ironman Frankfurt an den Start. Hier machte sich seine lange Vorbereitung endlich bezahlt.  Im Erlebnisbericht spricht Heckmann vom wohl längsten Tag des Jahres. ironman 3.7.16 (3)

Nun folgt der Erlebnisbericht vom Athleten:

„ Nach langem und intensivem Training, komplizierter logistischer Planung, vergessenen Trinkflaschen und einer gerissenen Badekappe kurz vor dem Start, war ich froh, dass um 6:42 h am 03.07.2016 mein “längster Tag des Jahres” endlich beginnen sollte. Das frühmorgendliche Durcheinander nahm ich unglücklicherweise mit in den See, so dass ich mit einer Zeit von 1:10 das Wasser verließ. Nach reibungslosem Wechsel ging es auf die Radstrecke Richtung Frankfurt. Getrieben durch den Riesenpulk an Radlern, verging die erste 90 km-Runde wie im Flug. Hochmotiviert und angriffslustig ging es dann in die zweite Runde, wobei mein Höhenflug leider relativ schnell von einem Wettkampfrichter beendet wurde, der mich wahllos aus einer Gruppe von Radlern rauspickte und wegen eines angeblich zu lang andauernden Überholmanövers bestrafte. Wie es der Zufall so will, leistete mir eben jener Kampfrichter in der Penalty Box fünf Minuten Gesellschaft und erklärte seine Tat damit, dass er nun mal irgend jemanden aus der Gruppe hatte bestrafen müssen. Mit Wut im Bauch, Wind im Gesicht und schließlich auch noch Regen auf dem Kopf, radelte ich in Richtung Wechselzone 2. Motiviert durch die Zeitstrafe ging ich das Laufen sehr schnell an. Allerdings merkte ich nach ein paar Kilometern, dass sich bereits die erste der vier zu absolvierenden Runden, relativ lang anfühlte, so dass ich etwas Tempo rausnahm. Ab da begann nun der schönste Teil des Wettkamps, da ich alle paar Kilometer ein bekanntes Gesicht an der Strecke treffen durfte. Angetrieben durch diese tolle Unterstützung der Familie und der Freunde fühlte sich der Marathon sehr kurzweilig an und machte richtig Spaß. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an meine Freundin Julia, ihre und meine Eltern, Andi und vor allem an alle ASC Mitglieder die an der Strecke waren!!! Danke speziell nochmal an Silke und Diana für die vielen hilfreichen Ratschläge und Tips.

Nach diesem, wahrscheinlich “längsten Tag des Jahres” mit 10:35 h Wettkampfdauer, konnte ich am Frankfurter Römer meinen ersten Ironman finishen. Ich selbst bin mit der Zeit sehr zufrieden und kann sagen, dass es ein super Erlebnis war!“