asc Stärke: Der Teamsprint in Fuldatal

Schwimmen. Radfahren. Laufen.

asc Stärke: Der Teamsprint in Fuldatal

Am Wochenende stand endlich das Lieblingsligarennen der meisten unserer Damen an, der Teamsprint in Fuldatal. Bei diesem Ligaformat kommt es, anders als bei den übrigen Einzelwertungsrennen, in erster Linie auf ein gutes und stimmiges Mannschafsgefüge an, da im Verbund geschwommen, geradelt und gelaufen werden muss.

Das Damenteam der 2. Hessenliga mit Silke Tesseraux, Tamara Wagner, Kerstin Gerhardt und Jasmin Rupp lief nach einer starken Schwimmleistung nach 15:16 Minuten als erstes Team in die Wechselzone. Auf der durchaus welligen Radstrecke mussten die Damen dann leider 2 Teams an sich vorbei lassen, sodass sie als 3. Team auf die 5,5 km lange Laufstrecke wechselten. Da nur 3 der 4 Damen für die Teamwertung über die Ziellinie mussten, schickte Kerstin, die auf der Radstrecke ordentlich Druck gemacht hatte und ihren Teamkolleginnen den Rücken stärkte, die übrigen 3 Damen alleine auf die Laufstrecke. Nach einer Laufzeit von 26:19 Minuten und einer Gesamtzeit von 1:18:32 liefen die Damen als 5. Team ins Ziel. Mit dieser Leistung konnten die asc-lerinnen ihre Tabellenführung in der 2. Hessenliga behaupten.

Zieleinlauf HL asc Damen

Zieleinlauf HL asc Damen

In der Regionalliga gingen Michèle Spankus, Palina Dubino, Diana Steffenhagen und Denise Schmid an den Start. Michèle machte das Tempo über die 750 m Schwimmen, sodass die Damen nach 13:00 Minuten als erstes Team auf die 20 km lange Radstrecke wechselten. Unglücklicherweise musste Michèle beim Radaufstieg einen Platten feststellen, so dass die 3 übrigen Damen ohne Michèle weiter fahren mussten. Jetzt durfte nichts mehr schief gehen. Gleich zu Beginn der ersten Radrunde zog ein Team an den asc Damen vorbei. Und da passierte es: unwissend über die Regelung, dass bei einem Teamrennen 25m Abstand zum vorderen Team gehalten werden  musste, zückte ein Kampfrichter kurz nach dem Überholvorgang aufgrund von Verdacht auf Windschattenfahren (es waren mehr als 15m Abstand) die schwarze Karte, was eine Zeitstrafe für die Damen bedeutete. Den zweiten Platz konnte das Team mit der zweitschnellsten Radzeit von 34:45 Minuten gut halten. Erneut schlichtweg unwissend und zu euphorisch versäumten die Damen das Absitzen der Zeitstrafe im Penalty Zelt und wechselten stattdessen auf die Laufstecke um diesen 2. Platz auch souverän über die Ziellinie zu tragen. Dann allerdings der Schock der Disqualifikation aufgrund von Nichtantreten der Zeitstrafe. Zeit genug wäre auch im Ziel noch gewesen, da rund 3 Minuten Vorsprung auf die drittplatzierten bei einer Zeitstrafe von 1 Minute immer noch der 2. Platz gewesen wäre. Aber Regeln sind Regeln, man lernt immer dazu und das wird unseren Damen sicherlich kein zweites Mal passieren. Somit sind die Damen vor dem letzten Rennen in Remagen auf dem 3. Platz der Regionalliga.

Rennbericht der Herren: Laut einer Studie sind rund ein Viertel aller 60-Jährigen schneller als die Hälfte der 20- bis 50-Jährigen…heute aber nicht!! Endlich schafften wir es, dass die Crème de la Crème des asc zusammen kam, um sich beim Teamsprint im nordhessischen Fuldatal in der Regionalliga die Ehre zu geben und herauszufinden, wer das schnellste Team in der Regionalliga hat.

3. Platz für die Herren

3. Platz für die Herren

Christian Morgenstern, Harald Zemke, Steffen Rupp, Jan Keller und Sören Otten starteten heute über die Distanz von 0,75/ 20/ 5,4. Das besondere bei diesem Wettkampf war, das wir jederzeit im Teamverbund zusammen bleiben mussten.
Nach einem mäßigen Schwimmen, das wir auf Platz 5 beendeten, packten wir den Hammer aus und fuhren uns mit dem schnellsten Radsplit auf der sehr selektiven Radstrecke auf die Poleposition und bogen als erstes in die erste Wechselzone ein.
Zu laufen waren 5,4km die alles andere als flach waren. Vor dem Wettkampf wussten wir bereits, aufgrund der hohen Leistungsdichte wird der Wettkampf hier entschieden werden.
Leider wurden wir schon in der 1. von 3 Laufrunden von den schnellsten Läufern (TSG Kleinostheim) der Regionalliga geschluckt, die damit auch den Sack zu machten und nichts mehr anbrennen ließen, wenn es um die Frage der Sieger ging. In der 2. Runde kam Das Team Fuldatal in einem Bergab-Stück an uns vorbei und hielten einen knappen 10Sek. Vorsprung. Mit einem Auge nach vorne schielend, mussten wir auch noch nach hinten schauen, da das Team Gießen mächtig Druck machte. Letzten Endes blieb es bei unserem Podest Platz Nr. 3, mit dem wir überglücklich sind und vielleicht auch einige Plätze in der Gesamttabelle noch oben kommen werden.